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GIBSY – Das Leben des Boxers Johann-Rukeli Trollmann

Filmvorführung

Zivilcourage ist das Thema dieser Dokumentation über das Leben des Boxers Johann Trollmann in den 1920er und 30er Jahren. Im Sommer 1933 wird Trollman Deutscher Meister – für eine Woche – dann haben die Nazis sich einen fadenscheinigen Grund ausgedacht, ihm den Titel wieder abzuerkennen, denn in dieser Zeit ist es unmöglich, einen „Zigeuner“ Deutschen Meister werden zu lassen: „Ungenügende Leistung im Ring“ hieß es, obwohl die Ringrichter den Sieg einstimmig anerkannt hatten. Damit könnte die Geschichte auch schon erzählt sein. Ist sie aber nicht: Der Boxer Trollmann war in seiner Ehre tief getroffen. Auch wenn er wusste, gegen die neuen Herren im Lande chancenlos zu sein, hat er sich nicht schrecken lassen. Für den nächsten Kampf färbt er sich die Haare hell, macht sich die Haut weiß und geht als „Karikatur eines Ariers“ wieder in den Ring – im Sommer 1933! Die unglaubliche Geschichte ist bisher weitgehend unbekannt. „Gibsy“ (Trollmann hatte seinen Spitznamen „Gypsy“ in dieser Schreibweise auf seine Boxhose sticken lassen) wird als DokuDrama erzählt, über Spielszenen und Gesprächen mit Zeitzeugen, unter anderem der vermisst geglaubten Tochter. Trollmann wird in den Szenen von Hannes Wegener gespielt, der für diese Arbeit sechs Wochen Boxtraining genommen hat. Hannelore Elsner ist als Mutter des Boxers die Erzählerin der Geschichte.
Für eine Einführung und das Gespräch im Anschluss steht Ihnen Autor und Regisseur Eike Besuden zur Verfügung.

Anmeldeschluss: 10.11.2026


Status: Plätze frei

Kursnr.: 26H11001

Beginn: Mi., 18.11.2026, 18:00 - 20:15 Uhr

Termine: 1

Kursort: Volkshochschule; Ella Kappenberg Saal

Gebühr: 6,00 €



Datum
18.11.2026
Uhrzeit
18:00 - 20:15 Uhr
Ort
Lloydstr. 15, Volkshochschule; Ella Kappenberg Saal